
Viele Töne, ein Klang.
Teamentwicklung
In Beratungen höre ich: „Team bedeutet: Wir ziehen alle an einem Strang.“ Wie kann das einem Team gelingen? Wo ist dieses Bild womöglich nicht hilfreich? Was unterscheidet ein Team von einer Gruppe?
Team verspricht Erleichterung durch Aufgabenverteilung und Zugehörigkeit. Teamentwicklung bedeutet: an Erwartungen arbeiten, Bedürfnisse verhandeln, hilfreiche Strukturen etablieren sowie Ziele und Haltungen schärfen. Ich arbeite prozessorientiert & systemisch. Das bedeutet, ein Teil meiner Aufmerksamkeit ist im Modus von „follow the process“, denn da könnte es weitergehen.
Wenn Menschen für eine Teamentwicklung zu mir kommen, gibt es meist konkrete Themen und Anliegen, zum Beispiel für eine Klausur. Manchmal ist eine Krise oder ein Konflikt der Anlass dafür. In beiden Fällen ist im ersten Schritt zu klären, welches Setting passend ist: Auf welcher Ebene, mit welchen beteiligten Personen aus einem System braucht es einen nächsten Schritt? Gelegentlich braucht es den Mut, den Blick auch wo anders hinzulenken, also dort, wo in einer Organisation gerade „störende“ Symptome sichtbar werden oder wo es gerade „zu ruhig“ ist.
Was biete ich an?
Klausurmoderation
Zwischenstopp für Teams, Arbeiten an Themen zu Arbeitsabläufen, Purpose oder Ausrichtung, social skills im Team, Wertschätzung und Weiterentwicklungen
Teamentwicklungsprozesse
Kontinuierliche Begleitung zur Verbesserung von Arbeits- oder Teamqualitäten, genaues Erarbeiten des „Zielbildes“, Beachten und Bearbeiten von Ressourcen und Strukturen
Teambuilding
Neustart und Re-Start, gemeinsame Leitlinien erarbeiten (Inhalte und Werte), Feedback, Wertschätzung und Fehlerkultur
Übergangsbegleitung
Bei Leitungs- oder starkem Personalwechsel, was ist das Stabile im Übergang, Notfall- und Übergangsszenarien entwickeln, Zukunftsbilder entwickeln und im Blick behalten
Training
Soziokratische Konsentmoderation, Feedback geben, Intervisionelle Fallsupervision, 721-Grad-Analyse et al.
Gedankenraum
„Viele Töne, ein Klang – das bedeutet nicht automatisch Harmonie. Es kann einfach ein Vielklang sein.
Viel wichtiger erscheint mir die Wertschätzung und das Sichtbarmachen von Vielfalt in einem Team. Es gibt Modelle die unterscheiden die Freigeistigen von den Strukturierten, die Teamplayer:innen von den Individualist:innen. Teams brauchen Vielfalt, damit ihre Tragfläche groß und damit ihre Andockstellen für Klient*innen vielfältig sind. “
